Ganzheitliche Kräuterkunde

Wie der Mensch mehr ist als wir wissenschaftlich erklären können, ist auch die Heilpflanze mehr als ihre getesteten Inhaltsstoffe. Die Ganzheitliche Kräuterkunde verbindet modernes Wissen mit den traditionellen Erfahrungen, um ein möglichst breites Panorama an Möglichkeiten aufzuzeigen.

Die Ganzheitliche Kräuterkunde verbindet modernes Wissen mit alter Weisheit.

Allein der Kontakt mit der grünen Welt der Pflanzen hat bereits eine wohltuende Wirkung auf uns. Die Evolution der ersten Menschen hat nicht in der Stadt begonnen, sondern im Wald. Die Erinnerung an unsere ursprüngliche Heimat tragen wir noch immer in uns. Wie nach einer langen Reise mit vielen Entbehrungen und Strapazen sehnen wir uns unbewusst zurück ins vertraute und friedliche Grün.

Die Ganzheitliche Kräuterkunde ist wie eine Pflanze in drei Bereiche gegliedert.

Blüten: Traditionelles und wissenschaftliches Wissen über Heilkräuter

Blätter: Anatomie, Physiologie und Psyche des Menschen

Wurzeln: Naturverständnis unserer Vorfahren

Mit der Ganzheitlichen Kräuterkunde entsteht eine neue Perspektive auf das Leben und unser Wohlbefinden. In diesem Sinne bieten wir Vorträge, Seminare und Wanderungen rund um das Thema Heilpflanzen sowie Waldbaden im Bayerischen Wald an.

Warum sind Heilkräuter wichtig?

Heilpflanzen haben eine schicksalshafte Reise durch die Zeit hinter sich. Im antiken Griechenland, im alten Ägypten, im alten Persien und sogar in der Jungsteinzeit vor mehr als 10.000 Jahren waren es Heilpflanzen, die die Menschen vor vielen Leiden bewahrt haben. Die mittelalterliche Klostermedizin hat Kranke mit Kräutern geheilt, noch bevor es die moderne Medizin gab. Die Pharmakologie nutzt heute Heilpflanzenstoffe für schmerzstillende und lebensrettende Medikamente. Pflanzen stehen uns Menschen seit Jahrtausenden zur Seite.

Heilpflanzen machen uns stark für die Herausforderungen der Gegenwart und Zukunft.

Heilpflanzen werden in der Küche zu Hausmedizin verarbeitet. Diese hat viele Vorteile:

  • Nur natürliche Zutaten ohne Chemie und Konservierungsstoffe
  • Jahrelang haltbar
  • Vielfältige Verwendungsmöglichkeiten zur Unterstützung von Körper und Psyche

Wie wirken Heilkräuter?

Heilpflanzen produzieren viele verschiedene Sekundäre Pflanzenstoffe (Phytochemikalien, Phytamine), welche die Pflanze selbst nicht zum direkten Überleben braucht. Diese Stoffe sind dazu gedacht, die Pflanze zu schützen, beispielsweise vor Fressfeinden oder zuviel Sonnenlicht. Die Alkaloide Koffein und Nicotin sind bekannte Beispiele dafür.

Sekundäre Pflanzenstoffe haben auf den Menschen oftmals eine starke Wirkung, die giftig oder heilsam sein kann.

Nach der wissenschaftlichen Methode nutz man nur einzelne Sekundäre Pflanzenstoffe, deren Wirkung getestet wurde. In der traditionellen Kräuterkunde arbeitet man mit der ganzen Pflanze oder Teilen von ihr – mit all ihren Inhaltsstoffen – basierend auf überlieferter Erfahrung.