Ganzheitliche Kräuterkunde

Allein der Kontakt mit der grünen Welt der Pflanzen hat bereits eine wohltuende Wirkung auf uns. Die Erinnerung an unsere ursprüngliche Heimat – die Natur – tragen wir noch immer in uns.

Die Ganzheitliche Kräuterkunde verbindet modernes Wissen mit alter Weisheit.

Das innige und respektvolle Verhältnis zur Natur, wie es unsere keltischen und germanischen Vorfahren noch pflegten, bildet die Grundlage für die Ganzheitliche Kräuterkunde. Auf dieser Basis kann ein fundiertes Wissen über die Heilkräuter erst angesammelt werden. Dieses Wissen anzuwenden setzt wiederum vorraus, auch den menschlichen Körper und die Psyche zu verstehen. Nur so kann das passende Heilkraut für einen bestimmten Menschen und seine persönlichen Bedürfnisse gefunden werden.

In diesem Sinne bieten wir Vorträge, Seminare und Wanderungen rund um das Thema Heilpflanzen sowie Waldbaden im Bayerischen Wald an.

Warum sind Heilkräuter wichtig?

Im antiken Griechenland, im alten Ägypten, im alten Persien und sogar in der Jungsteinzeit vor mehr als 10.000 Jahren waren es Heilpflanzen, die die Menschen vor vielen Leiden bewahrt haben. Die mittelalterliche Klostermedizin hat Kranke mit Kräutern geheilt, noch bevor es die moderne Medizin gab. Die Pharmakologie nutzt heute Heilpflanzenstoffe für schmerzstillende und lebensrettende Medikamente. Pflanzen stehen uns Menschen seit Jahrtausenden zur Seite.

Heilpflanzen machen uns stark für die Herausforderungen der Gegenwart und Zukunft.

Heilpflanzen werden in der Küche zu Hausmedizin verarbeitet. Diese hat viele Vorteile:

  • Nur natürliche Zutaten ohne Chemie und Konservierungsstoffe
  • Jahrelang haltbar
  • Vielfältige Verwendungsmöglichkeiten zur Unterstützung von Körper und Psyche

Wie wirken Heilkräuter?

Heilpflanzen produzieren viele verschiedene Sekundäre Pflanzenstoffe (Phytochemikalien, Phytamine), welche die Pflanze selbst nicht zum direkten Überleben braucht. Diese Stoffe sind dazu gedacht, die Pflanze zu schützen, beispielsweise vor Fressfeinden oder zuviel Sonnenlicht. Die Alkaloide Koffein und Nicotin sind bekannte Beispiele dafür.

Nach der wissenschaftlichen Methode nutz man nur einzelne Sekundäre Pflanzenstoffe, deren Wirkung getestet wurde. In der traditionellen Kräuterkunde arbeitet man mit der ganzen Pflanze oder Teilen von ihr – mit all ihren Inhaltsstoffen – basierend auf überlieferter Erfahrung.

Sekundäre Pflanzenstoffe haben auf den Menschen oftmals eine starke Wirkung, die heilsam sein kann.